Gesundheit & Kultur

Unsere Leitidee

Als Medizinethnologinnen wissen wir, dass Menschen verschiedener kultureller Herkunft Gesundheit und Krankheit höchst unterschiedlich verstehen und erleben.

Unser Ziel: praktizierte Medizinethnologie

Unser Ziel ist es, interkulturelles Wissen und Kompetenzen für den beruflichen Alltag zu vermitteln. Führen doch unterschiedliche Auffassungen von Krankheit und Gesundheit oft zu Konflikten und Missverständnissen. Hinzu kommt, dass das Verständnis von Diagnose- und Therapieverfahren kulturell bestimmt ist. Gemeinsam mit den Teilnehmern unserer Seminare möchten wir das eigene kulturell gebundene Denken und Handeln hinterfragen. Wir ermöglichen Ihnen, kultursensible Lösungen in der Gesundheitsversorgung zu finden.

Unser Angebot

umfasst auch ethnologische Forschung (etwa im Krankenhaus), Literaturrecherche, Dossiers und Lernmaterialien zu einem breiten Themenspektrum.
Alle Leistungen bieten wir auch auf Englisch an.

Hier geht es zu unserem Angebot.

Unsere Zielgruppen

  • Mitarbeitende in migrationsspezifischen Berufsfeldern, in Flüchtlingseinrichtungen und -beratungen
  • Ärzte und Medizinstudenten
  • Fachkräfte im Pflege- und Gesundheitswesen
  • angehende Krankenhausdolmetscher
  • Mitarbeiter in der Entwicklungszusammenarbeit

Unsere Arbeitsweise

Unsere Arbeit basiert auf langjähriger wissenschaftlicher Lehrtätigkeit und Forschungserfahrung zu gesundheitszentrierten Themen und auf Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Durch unsere didaktisch abwechslungsreiche Methodik haben die Teilnehmenden Gelegenheit, neue Kompetenzen einzuüben und diese auf die eigene berufliche Situation zu übertragen.

Wir beschäftigen uns mit den Themen

  • Migrationserfahrung, Gesundheit und Krankheit
  • kultursensibles und migrantenfreundliches Krankenhaus und Gesundheitswesen
  • interkulturelle Öffnung
  • kultursensible Pflege älterer Migranten
  • Migranten mit Behinderung
  • Frauengesundheit und Migration
  • Kommunikation mit Patienten und ihren Angehörigen
  • Körperkonzepte, Kultur und Gesellschaft
  • soziozentierte Personenkonzepte und ihre Bedeutung für Pflege und Behandlung
  • Umgang mit Sterbephase und Tod aus kultureller Perspektive
  • Essensvorschriften
  • die Schulmedizin als soziokulturelles System