Aktuelles

Medizinethnologisches Team AktuellesMedizinethnologie, Heidelberg, Weiterbildung, kultursensibel, Krankheit, Kultur, Ethnologie, Forschung, Universität

Gegenwärtige und zukünftige Veranstaltungen

Verena Keck wird am 7. November 2017 im Rahmen der Interkulturellen Wochen an einer vom Gesundheitsamt Frankfurt organisierten Veranstaltung mit dem Titel „Alles Ansichtssache? Gesundheit und Krankheit im interkulturellen Kontext“ teilnehmen.

In Kooperation mit dem Institute of Public Health, UniversitätsKlinikum Heidelberg, führt das Medizinethnologische Team vom 22. Januar bis 3. Februar 2018 zum dritten Mal den Short Course „Public Health Anthropology: Concepts and Tools“ durch.

Im Wintersemester 2017/18 bietet das Medizinethnologische Team zum siebten Mal am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg ein Seminar „Interkulturelle Kompetenzen im Themenfeld Gesundheit und Krankheit“ an.

Das Kolloquium „Migration (und Gesundheit)“ der Universität Heidelberg wird seit dem WS 2016/17 vierwöchig angeboten und im Wintersemester 2017/18 fortgesetzt. Das interdisziplinäre Kolloquium soll Studierenden aller Fachbereiche der Universität Heidelberg, die zum Thema Migration (& Gesundheit) arbeiten, die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit vorzustellen und sich auszutauschen. Zudem dient das Kolloquium dem Erwerb von Forschungskompetenzen. Neben den Studierenden nehmen Vertreter der Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, des Institute of Public Health, der Psychosomatik und des Medizinethnologischen Teams teil.

Das Medizinethnologische Team beteiligt sich im Wintersemester 2017/18 zum dritten Mal am klinischen Wahlpflichtfach „Gesundheit und medizinische Versorgung von Asylsuchenden“ an der Universität Heidelberg und hat an den bisherigen Workshops zu Migration und Gesundheit, organisiert vom Institute of Public Health und der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Universität Heidelberg im April und Juli 2016, aktiv teilgenommen.

Auswahl vergangener Veranstaltungen

Verena Keck führte im Juni 2017 eine zweitägige fachliche und landesspezifische Vorbereitung und Beratung für eine Fachkraft von Brot für die Welt zur Qualifizierung der Gesundheitsarbeit und Public Health an einer Universität in Papua Neuguinea durch.

Das Medizinethnologische Team führte am 14. und 17. Dezember 2016 zum dritten Mal einen Workshop zum Thema „Diversity und interkulturelle Kompetenz in klinischen Arbeitsfeldern“ innerhalb des B.Sc. „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“ an der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des UniversitätsKlinikums Heidelberg durch.

Verena Keck hat an einem zweitägigen Training zu „Migration and Health Training for Health Professionals“ der International Organisation for Migration (IOM) vom 3. bis 4. November 2016 in Heidelberg teilgenommen.

Verena Keck und Julia Thiesbonenkamp-Maag haben an Workshops zu Migration und Gesundheit, organisiert vom Institut für Public Health und der Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung der Universität Heidelberg, im April und Juli 2016, aktiv teilgenommen

Verena Keck hielt am 16.02.2016 an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt die Wissenschaftliche Fortbildung „Kultursensible Arzt-Patient-Kommunikation—Ansätze aus der Medizinethnologie.“

Verena Keck hat vom 14. bis 29. November 2015 einen zweiwöchigen Doktorandenkurs an der Universität in Addis Abeba, Äthiopien, unterrichtet; in diesem Kurs zu zeitgenössischen ethnologischen Theorien waren auch medizinethnologische Ansätze und Themen eines der Schwerpunktthemen.

Verena Keck unterrichtete im Sommersemester 2015 am Südasieninstitut der Universität Heidelberg den Kurs „Methods in Medical Anthropology“ und an der Universität Frankfurt ein Seminar zu „Einführung in die Medizinethnologie.“

Im Rahmen des Public Health Anthropology Kurses, Institute of Public Health, Universität Heidelberg, hat Verena Keck am 27.1.2015 ein dreistündiges Seminar  zu „Methods in Medical Anthropology“ durchgeführt.

Verena Keck nahm an dem 8. Kongress der Transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP) mit dem Thema „Psychotherapie und Psychopharmakologie im Spannungsfeld der Kultur(en)“ in Wien, 11.-13. September 2014, teil.

Franziska Herbst hielt am 12. Mai 2014 in Kiel im Rahmen des Schiffsarztlehrganges Einführung in die Maritime Medizin einen Vortrag zu Interkultureller Kompetenz im Gesundheitswesen.

Am 10. Mai 2014 führten Verena Keck und Franziska Herbst im Rahmen des 20. Tags der Allgemeinmedizin an der Universitätsklinik Heidelberg einen Workshop zum Thema „Interkulturelle Kompetenzen im Umgang mit Patienten“ durch.

Im Sommersemester 2014 bietet Verena Keck an der Universität Heidelberg ein Seminar „Methods in Medical Anthropology“ an.

Verena Keck wurde am 31. Januar 2014 als Referentin für den Tropenpädiatrischen Kurs am Missionsärztlichen Institut Würzburg eingeladen und hielt einen Vortrag zu „Medical Anthropology and Indigenous Concepts of Health and Illness“; an der anschliessend stattfindenden 32. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Tropenpädiatrie in Würzburg, stellte sie „Gesundheits- und Krankheitskonzepte in Ozeanien“ vor.

Das Medizinethnologische Team beteiligte sich am 6. November 2013 mit einen Vortrag „Von der Idee zum Projekt. Vielfältige Arbeitsfelder des Medizinethnologischen Teams“ am Kaminabend „Selbstständigkeit. Gründung aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.“ Der Vortragsabend fand in der Neuen Universität Heidelberg statt. Weitere Informationen finden Sie im Flyer des Netzwerkes Kunst & Kultur.

Verena Keck und Franziska Herbst waren Gäste bei der Jubiläumsveranstaltung des Arbeitskreises Migration und Gesundheit in Heidelberg am 26. Juni 2013.

Verena Keck hat für das Medizinethnologische Team an der vom Dachverband der Transkulturellen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum e.V. (DTPPP) veranstalteten Tagung „Transkulturelle Kompetenz unverzichtbar im klinischen Alltag“ teilgenommen; sie fand vom 1. bis 3. März 2013 in München statt.

Im Sommersemester 2013 bot Verena Keck an der Goethe Universität Frankfurt ein Seminar „Themenfelder der Medizinethnologie“ an und unterrichtete an der Universität Heidelberg ein Seminar zur „Einführung in die Medizinethnologie.“

Weitere Neuigkeiten

Unter dem Titel „ ‚From Strangers to Friends‘: 30 Jahre medizinethnologische Forschung bei den Yupno in Papua-Neuguinea“ ist in der Zeitschrift CURARE (37 [4] 2014) ein Beitrag von Verena Keck erschienen; in ihm geht die Autorin der  Frage nach, wie diese multi-temporale Feldforschung die medizinethnologischen Forschungsthemen, das Verständnis der Kultur der Yupno sowie ihren Status als Ethnologin von der jungen Forscherin zu einer älteren Bekannten beeinflusst haben.

Verena Kecks Habilitationschrift an der Goethe-Universität Frankfurt, die eine neurologische Erkrankung in Guam, Mikronesien, aus medizinethnologischer Perpektive zum Thema hat, ist erschienen. Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Webseite der University of Hawai‘i Press. In seiner Buchrezension schreibt Donald Rubinstein, Professor of Anthropology and Public Health, University of Guam: „This work stands out for its balanced treatment of competing hypotheses, for its depth of historical research, and for its sensitive portrayal of the Guam Chamorro community’s experience of the disease, and their perceptions of the lengthy program of biomedical research.“

Für den von Katarina Greifeld herausgegebenen Band Medizinethnologie: eine Einführung (Berlin: Reimer Verlag, 2013), verfasste Verena Keck einen Beitrag zu „Gesundheit und Krankheit in Ozeanien.“ Der Inhalt des Beitrags in Stichworten: Veränderung des Lebensstils in vielen pazifischen Gesellschaften und Entstehung von „Wohlstandskrankheiten“ mit hohen Raten von Diabetes, Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck; Rückbesinnung auf traditionelle Nahrung sowie die Revitalisierung traditioneller medizinischer Techniken als eine lokale Antwort auf globale Einflüsse; medizinischer Pluralismus; die starke Zunahme von HIV/AIDS-Infektionen (gerade in Papua Neuguinea), kulturell höchst unterschiedliche Erklärungsmuster dazu sowie lokal angepasste Präventionsmassnahmen und Aufklärung.

Julia Thiesbonenkamp-Maags Monographie „Wie eine Quelle in der Wüste“: Fürsorge und Selbstsorge bei der philippinisch charismatischen Gruppe El Shaddai in Frankfurt ist im Reimer-Verlag erschienen. Das Buch befasst sich mit Gesundheitsvorstellungen und -praktiken philippinischer Migranten, die in Deutschland leben. Aktuell führt Julia Thiesbonenkamp-Maag eine Forschung zu Krankenhausseelsorgern durch.

Im Oktober 2016 ist Franziska Herbsts „Biomedical Entanglements: Conceptions of Personhood in a Papua New Guinea Society“ erschienen. Biomedical Entanglements zeigt, wie die Biomedizin vor dem Hintergrund lokaler Konzeptionen von Person und des gesunden und kranken Körpers konstruiert und reinterpretiert wird.